„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Credo

Fructus unterstützt Sie von der Saat bis zur Ernte und ist klar auf den Ertrag ausgerichtet (lat. Fructus = Frucht, Vorteil, Ertrag).

Vor der Ernte gibt es einige Grundsätze, die nach unserer Auffassung wichtig sind:

Die Arbeit beginnt erst nach dem Plan.

Nach Idee und Plan kommt die eigentliche Schwierigkeit: das Säen, Gießen – und mitunter auch Beschneiden. Viele Ideen scheitern schon an der ersten Aussaat. Heinrich Göbel, der immerhin die Glühbirne erfand, gelang es nicht, seine Idee in den Markt zu bringen; anders Carl Benz, der schon nach zwei Jahren in die Automobil-Serienproduktion ging. Das Ideal von Fructus ist, Idee und Plan zu “entkomplizieren”, sie umsetzbar und kommunizierbar zu machen. “Execution counts”.

Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Innovationen brauchen Zeit. Auch große Innovatoren wie Konrad Zuse, Erfinder des Computers, brauchten Zeit für die Verbesserung, Erprobung und Marktentwicklung ihrer Idee. Viele Ideen im Bereich des Internets brauchten 10 Jahre bis zur Marktreife. Selbst der neueste Trend, das Semantic Web, geht auf das geistige Gut der Künstlichen Intelligenz der 70er zurück. Der ROI im dritten Jahr jedes Online-Businessplans ist also bestenfalls ideal. In Wirklichkeit hängt die Zeit bis zur Ernte davon ab, ob man Erdbeeren oder Kokosnüsse ernten will.

Nur was sich anpasst, wird gedeihen.

Digitales Business ist schnelllebig. Das gilt nicht nur im operativen Geschäft, sondern auch auf einer strategischen Ebene: erstens entstehen Abhängigkeiten zu anderen Marktteilnehmern im „digitalen Ökosystem“, zweitens ändert sich dieses „Ökosystem“ ständig und drittens ändert sich auch das Nutzungsverhalten der Kunden. Wo heute Wettbewerb richtig ist, kann morgen „Cooptition“ richtig sein. Wo heute die Wertschöpfungskette vertieft werden soll, kann morgen die Konzentration auf das Kerngeschäft richtig sein. Wer heute erfolgreich ist, kann morgen ein Verlierer sein (Atari, Netscape, Lycos…) Daraus folgt nicht nur, dass die Grundannahmen der Strategie regelmäßig auf den Prüfstein müssen. Daraus folgt vor allem eine Geisteshaltung, die eigenen Erkenntnisse in Frage zu stellen und sich Bedingungen zu fügen, die andere setzen. Auch Pflanzen wachsen zum Licht.

Gutes Wachstum entsteht, wenn alle Bedingungen dafür gegeben sind.

Die Evolution zeigt uns mit ihrem „Trial und Error“ seit Jahrmillionen das Prinzip: Was gut ist, setzt sich durch, und was schlecht ist, geht unter. Fehler gehören zur Entwicklung dazu. Schwachstellen sind in jeder Unternehmensfunktion möglich und haben für das Ergebnis fatale Auswirkungen: Vielleicht ist die Idee nicht ganz durchdacht, vielleicht ist das Team nicht optimal, vielleicht setzt man auf das falsche Technologiepferd oder stellt den Vertrieb falsch auf. Fructus verfolgt eine ganzheitliche Sicht zur Schwachstellenanalyse.

Ein grüner Daumen kann nicht schaden.

Rationales Handeln ist gut, aber auch Intuition kann nützen: Der gute Gärtner weiß, wann zu säen, zu gießen und zu düngen ist. Der einerseits das Unwetter kommen sieht, aber andererseits auch nicht die Nerven verliert, wenn es überraschend kommt. Und er weiß auch, wann abzuwarten und wann einzugreifen ist. Dieses Wissen ist in vielen Unternehmen vorhanden, aber nicht formuliert. Fructus will helfen, dieses wertvolle Wissen zu erkennen und in die Entscheidungsprozesse einfliessen zu lassen.

Nichts gedeiht ohne seine Umgebung.

Keine Frucht gedeiht ohne gute Infrastruktur: ohne fruchtbaren Boden, ohne Licht, ohne Wind und Wetter gedeiht der beste Same nicht. Ein guter Gärtner achtet darauf, daß der Same an der rechten Stelle ausgebracht wird und sich die Frucht in das Ökosystem einfügt: Kunden, Mitarbeiter, Kapitalgeber und Lieferanten sind Bestandteil dieses Ökosystems und haben ihren Platz darin.