Im Blog „Fruchtmark“ erscheinen Beiträge zu Strategie und Praxis des Digital Business – unregelmäßig, pointiert und gern „gegen den Strich“.

e-Books, der Buchhandel und die Zukunft

08.10.2009 |

„Wir, als Interessenvertreter des deutschen Buchhandels, sind der Auffassung, dass der Preis für die digitale Form genauso hoch liegen sollte wie für das gedruckte Buch, weil das Buch ja Ausdruck eines Inhalts ist, und der ändert sich ja nicht durch das Medium.“, las ich im Interview mit Prof. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, im Oktoberheft des Bahnmagazins „Mobil“.

Und während ich über Theorien der Preisbildung in Märkten nachdachte und darüber, wie sich sinkende Kosten auf den Preis auswirken, wie Margen von 40% bei digitalen Gütern möglich sind und warum der Börsenverein eigentlich Börsenverein heißt und warum die Buchbranche anders als die Musikbranche funktionieren sollte, fuhr der Zug in einen Tunnel und es wurde dunkel, sehr sehr dunkel.

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